Albishorn -> Üetliberg
Tuesday, February 26th, 2008





so züriwestig können wohl nur sie selber spielen. als geeignet befunden für die musikalische früherziehung in der sparte mundart. zumindest schreien tut der böni dabei nicht.
johnny & mary @ benissimo
seit einem monat ist der böni nun bei uns. die zeit vergeht wie im flug. ich kann mich fast nicht mehr erinnern, wie es vorher war. jeden tag entdecken wir neues.
das gewicht. er wird spürbar schwerer. die bäcklein werden immer grösser. die hände wachsen rasant.
neue töne, sei es ein glucksen oder seit neuestem der schrille aufschrei wenn er leicht ungehalten ist. wir müssen immer wieder lachen.
haarausfall. brrrr… sieht ja schrecklich aus. momentan fallen die haare auf der schädeldecke ab. die seitlichen partien werden jedoch noch verschont. der kleine hat ne frisur wie der giezendammer. ob das eine vorschau auf späääääter ist? von mir kann das nicht kommen. hab auch gerade gestern erfahren, dass glatzengene immer über die mutter übertragen werden. ob das stimmt?
naja. dafür wachsen die ersten augenlider und ganz feine augenbrauen kann man erkennen.
das minenspiel wird auch immer vielfältiger. immer wenn der böni erwacht und sich erstmals für ein paar minuten wie eine katze durchstreckt, kommt ab und zu ein lachen oder breites grinsen auf sein gesicht. wahrscheinlich noch völlig ungeplant aber es sieht göttlich aus.
ansonsten… er ist ein engel. ist meistens ruhig und auch wenn er mal schreit ist das überhaupt nicht anstrengend. den kinderwagen liebt er. innert sekunden schläft er ein wenn wir an der frischen verfeinstaubten luft zu spazieren beginnen. je grösser das gerumpel, desto tiefer der schlaf kommts mir manchmal vor.
in der nacht schläft er immer noch bei uns im bett und legt meist nur einen boxenstopp ein. von übermüdung ist uns eigentlich nichts anzuspüren. mich nimmt nur wunder wie das dann wird wenn er mal alleine in seinem bettchen schlafen soll und nicht mehr direkt an der brust einschlafen kann… solange er unsere anwesenheit spürt, geschaukelt oder besungen wird ist alles in ordnung. aber wehe wenn man ihn mal ins bettchen verfrachten will ohne dass er nicht wirklich völlig k.o. ist. das geht gar nicht.
nun denn, ab in einen neuen monat.
zwischenzeitlich zwar stark auf die probe gestellt hat sich mein gefühl dennoch nicht getäuscht. wir sind “in der engeren auswahl”. was auch immer das jetzt heissen mag… morgen gibts einen besprechungstermin wo sie uns nochmals näher begutachten wollen.
jetzt weiss ich nur nicht ob ich mich freuen soll oder nicht. denn heute ist einreichefrist für nochmals eine andere wohnung. eine grosse wohnung mit geiler küche und balkon, dafür am arsch der welt wenn man die tram-endhaltestelle so bezeichnen darf.
die wohnung mit der “engeren auswahl” ist fast das gegenteil. 25 m^2 kleiner, klitzekleiner balkon und eine küche ohne kühlschrank. dafür: zentral. kreis 3. dort wo’s uns gefällt, wo wir uns auskennen, uns zuhause fühlen.
arghs! welche strategie nun? auf die grössere wohnung hoffen (chance liegt bei ca. 1:25) - auch dort hab ich ein gutes gefühl… die kleinere wohnung einfach zusagen? oder einfach eine hinhaltetaktik?
to be continued. that’s for sure.
seit über einem jahr suchen wir jetzt schon eine neue wohnung. mal ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger. unser vorteil ist dabei dass wir nicht unbedingt ausziehen müssen. wir können also getrost nach einem noch besseren zuhause suchen als wir es jetzt schon bewohnen.
mit der zeit entwickelt man auch ein auge, was sich überhaupt anzuschauen lohnen könnte. da gibts nicht mal so viel davon (bei unseren übertriebenen ansprüchen…) die meisten angebote im netz kann man echt rauchen.
dennoch haben wir uns glaubs im letzten jahr jenstes wohnungen reingezogen - im schnitt wohl eine pro woche - schlussendlich aber nur etwa 3-4 bewerbungen effektiv eingereicht.
heute ists nun wieder soweit: decision-day. gestern hab ich unsere unterlagen persönlich vorbeigebracht und jetzt heisst nur noch hoffen. das objekt der begierde erfüllt zwar nicht wirklich *alle* anforderungen aber wir könnten uns zumindest wirklich vorstellen dort einzuziehen. ich hab ein gutes gefühl ![]()
gestern sind wir mal wieder anderer leute wohnungseinrichtung anschauen gegangen. und weils so schönes wetter war, gabs anstatt dem tragetuch die einweihung des kinderwagens.
so richtig über beton, pflastersteine, kieswege, schienen, schlaglöcher. fazit: je stärker das gerumpel desto schlafer der böni. nur parkiert stehen lassen geht gar nicht.
so richtig auch mit busfahren, -ein und -aussteigen. fazit: je älter die umstehenden personen, desto stärker das interesse und dementsprechende annäherung an den unschuldigen sohnemann. zudem: der kinderwagen passt genau noch durch den buseingang (und auch durch die migros-kasse)
so richtig auch mit spazieren an der limmat. fazit: auch ein baby im vermeintlichen tiefschlaf kann schlagartig hunger bekommen. aber stillen am fluss ist ja glücklicherweise noch erlaubt. zudem: anonymität war einmal. wer mit seinem kinde in zürich flaniert trifft garantiert leute deren namen man schon längst vergessen hat…
nach jahrelanger erfahrung im gebiet “zvmmmobg” (ZeitVerschwednungMitMassiveMultiplayerOnlineBrowserGames) - aus rücksicht auf eventuelle leser verzichte ich auf das posten von verheerenden links dazu - hab ich nun endlich ein spiel für mich gefunden welches nicht eine 24/7 anwesenheit verlangt. check out my megacity: ökotopia!
(via)
zwei wochen gehen schnell vorbei. vor allem wenn man ferien hat. und erst recht wenn man auf einmal ein kind zuhause hat. zuerst gabs 5 (!) tage vaterschaftsurlaub, danach nochmals ne woche reguläre ferien…
die letzte woche war mehrheitlich geprägt durch besuche. grosseltern, tanten, freundeskreis. es war wider erwarten gar nicht anstrengend. böni ist auch besonders pflegeleicht. irgendwelche schreiattacken können wir an einer hand einem finger abzählen. auch die nächte sind angenehm - eigentlich konnten wir bis anhin immer 6-7 stunden am stück durchschlafen. wickeln ist easy. das zeugs stinkt noch nicht einmal. liegt anscheinend an der ernährung mit muttermilch. es ist schon erstaunlich, wie schnell man sich mit einer neuen rolle arrangiert und sich auch gleich recht souverän verhält.
nur die sache mit dem futtern, das müssen wir noch üben. sobald der kleine an der brust ist, wird ihm gleich wohlig angenehm und er pennt schnell mal ein anstatt richtig zuzulangen. da muss man ihn dann immer wieder aufwecken. aber das wird schon. sein geburtsgewicht hat er im alter von zwei wochen bereits überschritten, insofern ist alles im grünen bereich.
morgen beginnt nun der alltag. bb ist mit böni zuhause und ich geh arbeiten. oder so. mal sehen ob ich mich konzentrieren kann ![]()