scheinfamilien
missbrauch, wohin das auge blickt! tatort diesmal: der familienwagen. da will mann auf sitten und anstand vertrauend seinen 3×3 offroader in den dafür vorgesehenen bereich manövrieren, doch stattdessen wird man gewahr von massenweise dort illegalerweise instabil gestapelten gepäckstücken welche im falle eines aprupten bremsmanövers des zugführers jeglich erlaubte luftraumnutzung in grobst fahrlässiger art und weise verletzen würden. dies bringt einen dazu, den kinderwagen ausgerechnet im zum ein- und aussteigen vorgesehen bereich zu parkieren was verständlicherweise dem wohlwollen der übrigen mitreisenden nicht gerade förderlich ist. doch als ob dem gepäcksterror nicht genug wäre wird die sitzplatzsuche erst zum richtigen spiessrutenlauf. wo man auch sucht, überall versperren vorzugsweise alleinreisende kinderlose scheinfamilien und häkelnde grossmütter missbräuchlich die viererabteile und betrachten kopfschüttelnd wie man sich mit frau, kind, spielsachen, gepäck und picknick in ein zweierabteil mostet. ja sterne föifi, das ist ein familienwagen! wann endlich wird diesem unsäglichen treiben ein ende gesetzt? ich fordere einen familienpass welcher zum sitzen im ebensolchen wagen berechtigt. preisaufschläge für scheinfamilien!
dieser beitrag motiviert sich selbstverständlich nicht nur aus einer singulären begebenheit, sondern basiert auf langjährigen beobachtungsreihen. klein böni wird übrigens bald neun vollmonde alt.